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Die Geschichte dieses Instituts hätte der kleine Frühlingsvogel gedichtet haben können, der an einem Nachmittag vor meinem Bürofenster sang. In Wirklichkeit stammte sie jedoch von der Künstlerin, die in einem Team von Wissenschaftlern am Institut arbeitete. Sie erzählte mir, wie der Geruch von geröstetem Kaffee und das vereinzelte Klappern der Tassen auf der weissen Tischoberfläche die wohl bizarrsten Forschungsprojekte gebar. Jeden frühen Morgen beugten sich ihre Köpfe zusammen, um einen neuen Faden zu spinnen. Dies mag wohl kaum ein Institut sein, sagte sie mir, doch würdest Du den singenden Vogel verscheuchen?
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Paul Feyerabend, ein Wissenschaftsphilosoph des 20. Jahrhunderts, wurde weltweit bekannt, als er behauptete, dass eine einheitliche Methode in der Wissenschaft nicht existiere und es sie in der Geschichte nie gegeben habe. Ein methodischer Pluralismus solle deshalb entwickelt und die gegenseitige Annäherung zwischen Kunst und Wissenschaft gefördert werden. Natürlich verfolgte auch die Kunst ihre eigenen Forschungsmethoden, und innerhalb ihrer Tätigkeitsbereiche schuffen auch Kunstschaffende neues Wissen. Was nun allerdings noch zu beantworten wäre, ist die Frage, wie ein methodischer Pluralismus in einem Forschungsbereich aussehen würde, in der sich bisher wenige Künstler und Künstlerinnen vertieften - zB in der Schweinewissenschaft!
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